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Antivirus und Sicherheit fürs Handy

Sicherheit mit Antivirensoftware und Firewall fürs Handy

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Kategorie: News

Jeder kann Software für mobile Endgeräte entwickeln, das ist ein riesen Vorteil für die Nutzer vor Smartphones und PDAs. Die Auswahl der Programme ist riesig und für jeden Nutzer ist was passendes dabei.

Nicht jeder Programmierer hat mit seiner Software Gutes im Sinn. Es ist Vorsicht geboten!
Es können zum Beispiel Malware entwickelt werden, die dann als harmloses Programm getarnt zum Download angeboten werden.

Handyviren können also wie Computerviren von einer Vielzahl von Leuten in Umlauf gebracht werden – die Bandbreite reicht von Skript-Kiddies bis zu erfahrenen Programmierern, von harmlosen Scherzkeksen bis zu Kriminellen.

Ein Skriptkiddie ist ein Sinnbild für einen stereotypischen Jugendlichen, der sich alltagssprachlich auf den Bereich der Computersicherheit bezieht. Trotz mangelnder Grundlagenkenntnisse nutzt es vorgefertigte Automatismen, um in fremde Computersysteme einzudringen oder sonstigen Schaden anzurichten. Die Bezeichnung hat Anklänge von unreifem Verhalten und Vandalismus.

Neben Windows Mobile, PalmOS und Apples iPhoneOS laufen Smartphones derzeit vor allem mit Symbian. Rund die Hälfte aller heutigen Viren entfallen dementsprechend auch auf dieses Betriebssystem von Nokia.

Der wachsende Markt sogenannter Applikationen macht Virenschützern Sorgen. Mit dem Wunsch, möglichst viele Zusatzprogramme anzubieten, geben die Handyhersteller ihren Programmcode frei und laden Programmierer ein, eigene Apps zu erstellen.
Nur sind die Anbieter nur selten in der Lage, die Integrität aller Apps und Programmierer zu überprüfen. Gerade bei im Web frei angebotenen Applikationen sei Vorsicht geboten.
Es ist wichtig, Apps nur aus sicherer Quelle, wie den offiziellen App-Stores der Handyhersteller herunterzuladen. Sie gewährleisten ein Mindestmaß an Sicherheit. Um ganz sicher zu gehen ist der Viren schutz für Handys un umgänglich.

Boston: Forscher untersuchten das Ausbreitungspotenzial von Smartphone-Viren. Das Ergebnis ist besorgniserregend: Es sei nur noch eine Frage der Zeit, bis Mobiltelefone in großem Maßstab angegriffen würden. Aktuell sind 250 verschiedene Viren bekannt.

Im Vergleich zu den weltweit wohl Millionen, die für Systeme wie Windows existieren, ist das noch eine vergleichsweise geringe Anzahl. Allerdings mit deutlich steigender Tendenz – und hohem gefahrenpotenzial. Denn der Smartphone-Markt hat immense Wachstumsraten. Allein 2008 waren es 30 Prozent, was 32 Millionen verkauften Geräten weltweit entspricht. Ein US-Marktforschungsinstitut rechnet bis zum Jahr 2013 gar mit einer Verdoppelung der Verkaufszahlen.

“Smartphone-Schädlinge stehen heute dort, wo ihre PC-Geschwister vor zehn Jahren waren”

Die Bedrohung ist nun bekannt, daher sollten alle Handys schnellst möglich mit Hilfe von Antivirensoftwares geschützt werden.