Aktuelle Handys besitzen diverse Kontaktmöglichkeiten zur Außenwelt. Die üblichen Handystandards reichen von GPRS bis UMTS. Bluetooth ist ergänzend heute in fast allen Mobilfunkgeräten zu finden. Im Gegensatz zu anderen Normen funktioniert Bluetooth nur im Nahbereich, wenn man sich mit anderen Nutzern oder etwa einem Headset verbinden möchte. Das ist sehr komfortabel, bietet aber auch ein gewisses Angriffspotential gegenüber dem System. Wer hier einfach nur immer auf “Ja”, “Ja”, “Ja” klickt, ohne zumindest einen Blick auf den Absender zu werfen, kann sich heutzutage schnell einen Virus einfangen.
Gerade erlangt zudem WLAN oder WiFi als zusätzliche Übertragungsnorm eine wachsende Bedeutung. Damit kann sich ein Handy mit sehr hohen Datenübertragungsraten in lokale Netze einbuchen. Gleichzeitig ist aber auch ein Infektionsrisiko gegeben, wenn das Betriebssystem oder Applikationen nicht sauber abgeschottet sind und von einem Antivirenprogramm überwacht werden. Dies ist um so schwerwiegender, da man sehr gerne auf ein kostenloses, schnelles WLAN zugreift anstelle teuer und langsam via UMTS oder GRPS zu surfen.
Die Gefahr von Viren auf dem Handy steigt mit dem Funktionsumfang der Geräte. Java verstehen moderne Smartphones aus dem EffEff und erlauben so theoretisch auch die Ausführung problematischer Programme, welche auf einem PC entstanden sind. Python- und PHP-Software ist ebenfalls oft problemlos einsetzbar, was ein Mobiltelefon noch unsicherer macht.
Die Prognose, dass Antivirensoftware schnell zur Standardausstattung auch bei Handys gehören wird, ist wohl nicht übertrieben.

















