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Antivirus und Sicherheit fürs Handy

Sicherheit mit Antivirensoftware und Firewall fürs Handy

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Tag: Smartphones

Neben Windows Mobile, PalmOS und Apples iPhoneOS laufen Smartphones derzeit vor allem mit Symbian. Rund die Hälfte aller heutigen Viren entfallen dementsprechend auch auf dieses Betriebssystem von Nokia.

Der wachsende Markt sogenannter Applikationen macht Virenschützern Sorgen. Mit dem Wunsch, möglichst viele Zusatzprogramme anzubieten, geben die Handyhersteller ihren Programmcode frei und laden Programmierer ein, eigene Apps zu erstellen.
Nur sind die Anbieter nur selten in der Lage, die Integrität aller Apps und Programmierer zu überprüfen. Gerade bei im Web frei angebotenen Applikationen sei Vorsicht geboten.
Es ist wichtig, Apps nur aus sicherer Quelle, wie den offiziellen App-Stores der Handyhersteller herunterzuladen. Sie gewährleisten ein Mindestmaß an Sicherheit. Um ganz sicher zu gehen ist der Viren schutz für Handys un umgänglich.

Boston: Forscher untersuchten das Ausbreitungspotenzial von Smartphone-Viren. Das Ergebnis ist besorgniserregend: Es sei nur noch eine Frage der Zeit, bis Mobiltelefone in großem Maßstab angegriffen würden. Aktuell sind 250 verschiedene Viren bekannt.

Im Vergleich zu den weltweit wohl Millionen, die für Systeme wie Windows existieren, ist das noch eine vergleichsweise geringe Anzahl. Allerdings mit deutlich steigender Tendenz – und hohem gefahrenpotenzial. Denn der Smartphone-Markt hat immense Wachstumsraten. Allein 2008 waren es 30 Prozent, was 32 Millionen verkauften Geräten weltweit entspricht. Ein US-Marktforschungsinstitut rechnet bis zum Jahr 2013 gar mit einer Verdoppelung der Verkaufszahlen.

“Smartphone-Schädlinge stehen heute dort, wo ihre PC-Geschwister vor zehn Jahren waren”

Die Bedrohung ist nun bekannt, daher sollten alle Handys schnellst möglich mit Hilfe von Antivirensoftwares geschützt werden.

Der erste Parasit auf dem Handy war der Wurm Cabir. Dann folgten der Virus Duts und der Trojaner Skulls.

Cabir nutzt Bluetooth
Cabir z.B. verbreitet sich rasend schnell sich über Bluetooth auf Smartphones mit dem Betriebssystem Symbian OS. Nokia Smartphones der 60er-Serie, N-Gage, Panasonic X700, Siemens SX-1, Sendo X und weitere Mobilfunkgeräte sind anfällig für diesen Schädling.

Cabir versendet sich über eine Symbian OS-Distributionsdatei. Wird dann die geschädigte Datei ausgeführt, erscheint im Handy Display der Name des Parasiten. Cabir aktiviert sich nun jedes Mal wenn das Mobilgerät eingeschaltet wird. Ist der Wurm erstmal auf dem Handy sucht er über Bluetooth nach weiteren empfangsbereiten Geräten an welche er sich dann versenden kann. Der Virus macht sich auf dem Gerät z.B. durch eine stark verringerte Akku-Leistung bemerkbar, denn er ist permanent auf der Suche nach anderen empfangsbereiten Geräten.

Duts sind in Dateien zu Hause
Duts ist der harmloseste von allen Parasiten. Er nistet sich ein auf Geräten wie Smartphones und Taschencomputern, die mit dem Betriebssystem Windows CE laufen. Duts schleust sich über das Internet, E-Mails, Bluetooth und wechselbaren Speicherkarten ein. Ehe er sich verbreitet, fragt er allerdings höflich, ob er dies darf.

Der Totenkopf-Trojaner Skulls-D
Der aktuellste Virus ist derzeit der Skulls-D. Auch hier sind wieder die Handys mit dem offenen Betriebssystem Symbian gefährdet. Ist dieser Virus aktiviert, überschreibt er Systemdateien und löscht Anwendungen, die dazu dienen, den Virus zu entfernen. Ein blinkender Totenkopf im Display zeigt Ihnen an, dass der Virus Skulls D aktiviert wurde.

Wie man sieht, sind die Verbreitungswege des digitalen Ungeziefers auf dem Handy vielfältig. Darum ist ein anständiger Virenschutz unumgänglich. Es gibt einen kostenlosen Download für eine verlässliche Antiviren-Software von Viroxware. Diese Antivirus-Software hilft im Kampf gegen Cyber-Piraten indem sie den Schädling identifiziert und gewissenhaft löscht.  Gratis Download HIER

Aktuelle Handys besitzen diverse Kontaktmöglichkeiten zur Außenwelt. Die üblichen Handystandards reichen von GPRS bis UMTS. Bluetooth ist ergänzend heute in fast allen Mobilfunkgeräten zu finden. Im Gegensatz zu anderen Normen funktioniert Bluetooth nur im Nahbereich, wenn man sich mit anderen Nutzern oder etwa einem Headset verbinden möchte. Das ist sehr komfortabel, bietet aber auch ein gewisses Angriffspotential gegenüber dem System. Wer hier einfach nur immer auf “Ja”, “Ja”, “Ja” klickt, ohne zumindest einen Blick auf den Absender zu werfen, kann sich heutzutage schnell einen Virus einfangen.

Gerade erlangt zudem WLAN oder WiFi als zusätzliche Übertragungsnorm eine wachsende Bedeutung. Damit kann sich ein Handy mit sehr hohen Datenübertragungsraten in lokale Netze einbuchen. Gleichzeitig ist aber auch ein Infektionsrisiko gegeben, wenn das Betriebssystem oder Applikationen nicht sauber abgeschottet sind und von einem Antivirenprogramm überwacht werden. Dies ist um so schwerwiegender, da man sehr gerne auf ein kostenloses, schnelles WLAN zugreift anstelle teuer und langsam via UMTS oder GRPS zu surfen.

Die Gefahr von Viren auf dem Handy steigt mit dem Funktionsumfang der Geräte. Java verstehen moderne Smartphones aus dem EffEff und erlauben so theoretisch auch die Ausführung problematischer Programme, welche auf einem PC entstanden sind. Python- und PHP-Software ist ebenfalls oft problemlos einsetzbar, was ein Mobiltelefon noch unsicherer macht.

Die Prognose, dass Antivirensoftware schnell zur Standardausstattung auch bei Handys gehören wird, ist wohl nicht übertrieben.